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ADPC, ADB und GIKRM veranstalten Asian Business Forum in Bangkok

20.4.16

ADPC, ADB und GIKRM veranstalten Asian Business Forum in Bangkok

Vom 20.-21. April 2016 fand das Asian Business Forum on Risk Reduction and Resilience Building in Bangkok statt, welches gemeinsam vom Asian Disaster Preparedness Center (ADPC), der Asian Development Bank (ADB) und GIZ und GIKRM organisiert wurde. Im Fokus des Forums standen die gemeinsamen Bemühungen zur Stärkung der Resilienz von Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Indonesien, den Philippinen, Thailand und Vietnam. Repräsentanten aller vier Länder berichteten auf dem Forum zu ihren Erfahrungen und Fortschritten.

Während die Privatwirtschaft der Motor für Wohlstand im asiatisch-pazifischen Raum ist, wird Wachstum und Gewinn zunehmend von extremen Naturereignissen beeinträchtigt. KMU sind aufgrund ihrer mangelnden Investitionen in Katastrophenrisikomanagement besonders stark betroffen. Um das Bewusstsein und den Umgang mit Katastrophenrisiken zu verbessern und die Resilienz des Privatsektors zu stärken, bot das Forum den mehr als 200 teilnehmenden Akteuren aus der Privatwirtschaft, Regierung und der Entwicklungszusammenarbeit die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Das Forum wurde unter der Mithilfe des Global Disaster Preparedness Center und der Asia Foundation organisiert.

Der deutsche Botschafter in Thailand, Hr. Prügel, teilte unter anderem die Erfahrungen der deutschen Unternehmen während des Hochwassers in Deutschland in den vergangen Jahren. Mr. Helming, der Landesdirektor der GIZ für Malaysia und Thailand, ging auf die Möglichkeiten und Herausforderungen ein, Anreize für die Privatwirtschaft zu setzen in Katastrophenrisikomanagement zu investieren. Die GIKRM griff dieses Thema im Rahmen ihrer Session zur Resilienz im Tourismussektor und in der Vorstellung der Hotel Resilient Initiative auf. Diese hat zum Ziel, durch die Entwicklung eines sogenanntes Multi-Hazard Risk Management Standard Moduls für Hotels und Resorts, Standards im Katastrophenrisikomanagement zu setzen und somit langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.

In seiner Abschlussrede hielt Hr. Handloegten, Leiter der operativen Durchführungseinheit GIKRM, fest, dass Risiken für die Privatwirtschaft nicht nur spezifische Auswirkungen für einzelne Unternehmen, Sektoren oder Branchen, sondern Auswirkungen auf ganze Volkswirtschaften haben und somit auf bereits erlangte Entwicklungserfolge. Abschließend betonte er, dass die Stärkung der Resilienz des Privatsektors die Zusammenarbeit von Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Privatwirtschaft bedarf, um systemische Lösungsansätze zu entwickeln, die an die Bedürfnisse des Privatsektors angepasst sind.