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Globale Initiative Katastrophenrisikomanagement

Jährlich sind etwa 200 Millionen Menschen von Naturereignissen wie Erdbeben, extremen Stürmen, Dürren oder Überschwemmungen betroffen. Während die Anzahl der weltweiten Todesopfer durch Katastrophen in den vergangenen Jahren rückläufig war, sind die volkswirtschaftlichen Schäden allerdings enorm angestiegen. Fortschreitende wirtschaftliche Verflechtungen, rasante Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und Ressourcenübernutzung in Risikogebieten sowie der Klimawandel führen dazu, dass immer mehr Menschen, Wirtschaftsgüter und Infrastruktur hohen Katastrophen- und Klimarisiken ausgesetzt sind.

Laut Global Assessment Report (GAR) 2015 des Sekretariats der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge (UNISDR) lassen sich mit Investitionen in das Katastrophenrisikomanagement von 6 Milliarden US Dollar in den kommenden 15 Jahren, Verluste von mehr als 360 Milliarden US Dollar vermeiden. Die Berücksichtigung von Katastrophen- und Klimarisiken bei der Planung und Umsetzung von öffentlichen wie privaten Investitionsprojekten beeinflusst das Schadensrisiko und erhöht die Nachhaltigkeit der Investitionen nachweisbar. Doch ein effektives KRM braucht nicht nur Investitionen, sondern auch neue Partnerschaften zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Privatwirt-schaft. Dadurch lassen sich erprobte Ansätze um innovative Lösungen ergänzen.